Nur nicht verrückt machen lassen – 6 Tipps zur Studienwahl

Für euch ist klar: Ihr möchtet studieren. Doch wisst ihr auch schon was? Und wo? Nein… nicht so richtig? Hier in der Region gibt es beispielsweise die FH in Ried (Gesundheitsberufe). Doch österreichweit gibt es über 1.000 Studien an den dutzenden Unis, FH’s und Pädagogischen Hochschulen – kein Wunder also, dass so eine Entscheidung ganz schön schwer sein kann! Deshalb haben wir für euch im Netz nach Hilfestellungen gesucht  – und 6 ganz interessante Tipps zum Thema Studienwahl gefunden …

Aufmacherbild: (C)  pixabay

Ganz klar: auszuwählen wo und was man studieren möchte, ist keine leichte Entscheidung. Das kann laut Studienberatungsstellen auch zu einer starken psychischen Belastung werden. Sie raten generell zu einem ersten Beratungsgespräch (z.B.: beim AMS in Braunau)  und wer nach einer solchen Beratung noch keine Entscheidung treffen kann, dem liefert www.studieren.at gute Tipps zur Entscheidung für ein Studium:

Tipp 1: Nichts übereilen

Studienwahl
Viele Möglichkeiten – eine Entscheidung!

So eine Entscheidung lässt sich nach einem Tag treffen. Auch wenn man denkt, man weiß schon genau, welchen Studiengang man in welcher Stadt studieren möchte, schadet es nichts, auch über Alternativen nachzudenken und zu vergleichen. Wer gefühlt einfach mehr Zeit braucht um sich zu entscheiden, könnte auch über ein soziales Jahr, einen Auslandsaufenthalt oder eine Berufstätigkeit nachdenken – das sind gute Möglichkeiten, um eine unsicher getroffenen Studienwahl zu vermeiden.

Tipp 2: Im Internet recherchieren

Im Netz findet ihr mal alle Infos, die ihr für eine Eingrenzung eurer Studienwahl braucht. An welchen Unis kann man welchen Studiengang mit welchem Abschluss studieren? Hier gibt es zum Beispiel eine gute Datenbank für Oberösterreich – den Studienfinder. Außerdem könnt ihr euch in Communities mit anderen Studierenden vernetzen und eure Fragen dort stellen – wie zum Beispiel bei Studieren in Innsbruck oder das Studentenforum. Parallel helfen mittlerweile auch Online-Tests oder eigene Apps, wie zum Beispiel UNIspotter:

 

Ihr klickt euch bei dieser App durch neun Fragen, etwa wie wichtig euch das Studienleben ist oder ob er es sich vorstellen könnt, in einer Großstadt zu leben etc. Doch Achtung: Als Studienwahltest sieht sich die App nicht – sie liefert höchstens mal einen kleine Vor-Recherche.

Tipp 3: Geht zur Quelle des Uni-Wissens

Jede Uni, FH oder PH hat eigene Studienberater, die bei der Studienwahl weiterhelfen können. Macht einen Termin aus und schreibt vorher eure Fragen zusammen. Außerdem gibt es mindestens einmal im Jahr einen Tag der offenen Tür und dazu noch verschiedene Infoabende, die entweder zentral oder von der Hochschule bzw. Fachbereich durchgeführt werden. Bei der Initiative Studieren probieren habt ihr sogar die Möglichkeit, in Begleitung eines Studenten an Lehrveranstaltungen eurer Wunschstudien teilzunehmen und euch das ganze live anzuschauen.

Tipp 4: Auf Messen gibt es massig Infos

Es gibt auch immer wieder quer über ganz Österreich verteilt Studien- und Berufsmessen, auf denen ihr euch ganz genau informieren könnt. Hier sind viele Arbeitgeber und Hochschulen an einem Ort versammelt, die nur darauf warten eure Fragen zu beantworten. 2014 gab es so eine Messe beispielsweise in Wels –  BildungsTV hat darüber berichtet – guckt mal rein:

Tipp 5: Familie, Freunde, Verwandte

Manchmal hilft es auch, sich bei der eigenen Familie, seinen Verwandten oder auch Freunden umzuhören, was ganz konkret in den verschiedenen Studien gelehrt wird, oder was in den Berufen später Tagesgeschäft ist. Haben eure Schulfreunde Geschwister, die studieren bzw. schon studiert haben? Nutzt solche Kontakte!

Tipp 6: Macht euch eine Check-List

Bei so vielen Infos kann es auch vorkommen, dass ihr den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr seht. Da ist es sehr praktisch, wenn ihr vorher zum Beispiel eine Excel-Liste anlegt, in der ihr eintragt, welche Studiengänge an welchen Hochschulen für euch in Frage kommen. Vielleicht sogar eine Pro/Con Liste, so habt ihr einerseits einen Überblick und andererseits könnt ihr am Schluss ein Fazit ziehen.

 

 

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