8 Sicherheitstipps für Computer & Handy

Vor kurzem hat es in Ostermiething einen 25-Jährigen erwischt – er wurde Opfer eines Hacker-Angriffes. Sein Onlinekonto wurde gehackt und vier Handys sowie zwei Notebooks um mehr als 4.000 Euro an eine griechische Adresse bestellt. Heute am Safer Internet Day wollen wir euch ein paar Sicherheitstipps geben, um euch vor solchen Angriffen zu schützen …

Viren, Trojaner, fiese Hacker, Datenklau, Spam-E-Mails – es gibt wirklich viele digitale Schädlinge vor denen ihr euch schützen solltet. Der Fall in Ostermiething ist noch mal glimpflich ausgegangen, der Onlinehändler hat die Aufträge storniert, sodass das Opfer derzeit keinen finanziellen Schaden hat. Aber es kann natürlich auch anders ausgehen. Deshalb haben wir uns für euch mal ein bisschen umgesehen und die wichtigsten Sicherheitstipps zusammengefasst.

 

Aktualisierung und Passwörter

  1. Verwendet auf eurem Computer, Smartphone oder Tablet ein Anti-Viren-Programm und aktualisiert es regelmäßig.
  2. Bringt laufend eure Software und Apps auf den aktuellsten Stand, am besten per automatischem Update.  Schadsoftware dringt in den meisten Fällen über Sicherheitslücken in den installierten Programmen ins System ein.
  3. Schützt euer Gerät mittels PIN-Code, Passwort oder Entsperrmuster. Wer eine leicht zu erratende Zahlenkombinationen als Passwort wählt, macht es Angreifern besonders einfach. Stattdessen auf kompliziertere Passwörter setzen  zum Beispiel einen ganzen Satz mit Zahlen und Sonderzeichen. Das erschwert das Knacken eines Kontos enorm. Und noch ganz wichtig: verwendet unterschiedliche Passwörter, damit ein Cyberkrimineller, der tatsächlich ein Passwort knackt, nicht Zugriff auf all eure Konten erlangt.
  4. Nutzt die Zwei-Faktor Authentifizierung. Eine wirksame Schutzmaßnahme für Online-Konten ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung per App oder Smartphone. Bei Anbietern, die diese Login-Variante unterstützen, erhalten die Nutzer beim Anmelden einen Einmal-Code auf das Smartphone, um das Einloggen abzuschließen.

Daten sichern und vorsichtig sein

5. Auf die Herkunft von Software und Apps achten. Vor allem am Smartphone geht eine große Gefahr von Apps aus, die in inoffiziellen App Stores kursieren. Beim Betriebssystem Android solltet ihr nach Möglichkeit nur Apps aus dem offiziellen Play Store nutzen und bei iOS nur offiziell im App Store verfügbare Anwendungen runterladen.

6.  Seid misstrauisch. Eine der beliebtesten Verbreitungsmethoden für Viren sind nach wie vor Phishing-E-Mails. Dabei handelt es sich um täuschend echt aussehende E-Mails, die vermeintlich von einem namhaften Unternehmen oder öffentlicher Stelle kommen. Doch wer die in solchen Mails verlinkten Websites öffnet oder gar Anhänge anklickt, begibt sich in Gefahr.

7. Sichert eure Daten. Selbst wenn man auf aktuelle Software achtet und Bedrohungen vermeidet, kann es trotzdem zur Infektion kommen. Besonders fies geht dabei Ransomware umgangssprachlich auch „Erpresser-Trojaner“ vor. Sie verschlüsselt die persönlichen Daten und gewährt erst dann wieder Zugang, wenn ein „Lösegeld“ an die Hintermänner bezahlt wurde. Wer seine Daten also regelmäßig  sichert, kann bei einem Ransomware-Befall einfach die Daten aus der Sicherung wiederherstellen.

8. Gebt nicht zu viel von euch preis. Um sich vor Identitätsraub und Phishing-Angriffen zu schützen, solltet ihr genau überlegen, was ihr in sozialen Netzwerken über euch preisgebt. Je mehr Infos ein Cyberkrimineller über sein Opfer sammeln kann, umso besser kann er seine Attacken planen oder sich als sein Opfer ausgeben.

(Quellen: https://www.saferinternet.at, https://www.welt.de, www.krone.at, Stand  07.02.2017)

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